Energieberatungen sind an vielen Stellen Voraussetzung für staatliche Förderungen. Das ist aber nicht das einzige Argument für diese Dienstleistung. Viele Eigenheimbesitzer erhoffen sich Tipps, mit denen man die laufenden Energiekosten deutlich reduzieren kann. Außerdem können nachhaltige Energiekonzepte den Immobilienwert steigern. So gesehen sprechen mehrere Dinge dafür. Aber wie läuft eine Energieberatung ab?
Ein erster Schritt ist sicherlich die Suche nach einem geeigneten Anbieter und Experten, wobei eine Recherche im Internet hilfreich ist. Wenn ein passender Energieberater gefunden ist, steht einer Kontaktaufnahme nichts mehr im Wege. Bei der Auswahl sollte natürlich auf Seriosität geachtet werden, sowie auf entsprechende Fachkenntniss. Auf der Seite fachrat.de ist das gegeben, zudem gestaltet sich die Auswahl hier einfach. Die Experten sind übersichtlich nach Fachgebiet und Region sortiert, ein direkter Kontakt ist schnell realisierbar.
Was bei der Begehung wichtig ist
Am Anfang einer seriösen Energieberatung steht die Begehung vor Ort. Dabei wird der konkrete Energiebedarf der Hausbewohner mit Heizungsanlagen und ihrer technischen Einstellung abgeglichen. Dinge wie die Bausubstanz, die Dämmung des Hauses und der Standort des Gebäudes spielen eine wichtige Rolle. Der Sachverständige schätzt die bestmögliche Heizungstechnik ab. Und er prüft das Potenzial für Anlagen zur regenerativen Energieversorgung. Solaranlagen auf dem Dach und Balkonkraftwerke kommen zum Beispiel in Frage.

Was man bei dieser Begutachtung beachten sollte: Eigenheimbesitzer sollten selbst anwesend sein und den Termin aktiv nutzen. Oft gibt es Ideen für Verbesserungen und bestimmte Fragen. Wer diese anspricht, erhält hilfreiche Informationen und eine Einschätzung zum regionalen Versorgungsnetz. Dieses spielt eine Schlüsselrolle und unterscheidet sich je nach Region.
Der Dienstleister erstellt ein Gutachten
Im nächsten Schritt verarbeitet der Gutachter die erhobenen Daten. Ein Gutachten wird erstellt. In dem Dokument werden die erhobenen Informationen systematisch ausgewertet. Es gibt eine Analyse zum konkreten Einzelfall. Mit der Analyse werden erkannte Schwachstellen benannt. Die dringlichsten Probleme werden klar gewichtet. Es werden Möglichkeiten zur Behebung dieser Probleme benannt. Und das Gutachten gibt Auskunft über die Kosten, die damit verbunden sind. Wenn diese Analyse auf dem Tisch liegt, kann eine Umsetzung geplant werden.
Meist haben Eigenheimbesitzer damit einen guten Anhaltspunkt für Baumaßnahmen. Diese Maßnahmen müssen sich nicht allein auf die Behebung von Schwächen konzentrieren. Sie können mit Veränderungen kombiniert werden, die den persönlichen Komfort im Haus verbessern. Dafür muss jedoch ein stimmiges Gesamtkonzept erstellt werden. Die Umsetzung will also kleinteiliger geplant werden. Einen solchen Vorschlag kann aber nicht der Gutachter machen.
Passende Maßnahmen sinnvoll planen
Wie die Umsetzung aussieht, entscheiden die Besitzer. Die Energieberatung zeigt an der Stelle Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten auf. In vielen Fällen gibt es nicht nur eine Möglichkeit zur Optimierung. Man sollte sich noch einmal mit dem Berater austauschen, welchen Weg man wählen möchte. Spätestens an der Stelle wird die Frage nach Fördermöglichkeiten wichtig. Dazu können Energieberater Auskunft geben. Sie kennen die Subventionsmöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern. Mit ihrer Expertise kann man abschätzen, welche Konditionen man für welche Baumaßnahmen und Sanierungspläne in Anspruch nehmen kann.
So ergibt sich eine solide Kalkulation zur Planung. Ob und welche Baumaßnahmen umgesetzt werden, liegt in den Händen der Eigenheimbesitzer. Die Energieberatung verpflichtet zu nichts. Es ist nur eine Beratung. Aber eine, die enorm hilfreich sein kann.